Reisebericht - Sellin
Urlaub im eigenen Land wird immer beliebter und so stehen auch zunehmend die Nord- und Ostseeküste im Mittelpunkt der touristischen Aufmerksamkeit. Das spart einmal die sonst so stressige Anreise mit dem Flieger und erfreut die heimische Wirtschaft. Eines der schönsten und reizvollsten Reiseziele im Norden Deutschlands ist das Ostseebad Sellin im äußersten Osten der Küste.
Das in vier Ortsteile gegliederte Sellin besteht seit etwa 700 Jahren, war bereits früher ein gut besuchter Badeort und ist heute ein Hauptreiseziel, weil es auf seinen knapp 15 km² erstklassige Bademöglichkeiten, eine hervorragende Infrastruktur, landschaftliche Reize und historische Sehenswürdigkeiten vereint.
Weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist beispielsweise die knapp 400 m lange Holzbrücke, die sich direkt am Strand befindet und als Wahrzeichen von Sellin gilt. Besonders stolz sind die rund 2.500 Einwohner der Stadt auch auf ihre historischen Villen und Prachtbauten aus dem 18. Und 19. Jahrhundert, die heute vielfach als Hotels und Ferienwohnungen fungieren. Ebenfalls sehenswert sind die „Selliner Gnadenkirche“ oder das Bernsteinmuseum, das über die enorme Vielseitigkeit des rötlich – gelben Minerals informiert.
Fast schon ein Muss für alle Gäste von Sellin und Umgebung ist eine Fahrt mit dem ebenfalls weltberühmten „Rasenden Roland“, einem liebevoll restaurierten historischen Zug mit Dampflokomotive, der auf seiner knapp 30 km langen Route entlang der Ostseeküste auch zweimal in Sellin Station macht.
Weitere touristische Pluspunkte sind das „Inselparadies Sellin / Rügen“, die historische Windmühle von Altensien, der hochmoderne Yachthafen sowie die erst 2008 eröffnete Tauchgondel, alles Highlights, die man bei einem Abstecher nach Sellin nicht verpassen sollte.


