Reisebericht - Koserow

Reisebericht - Koserow

Das Seebad Koserow ist ein Ort auf der Insel Usedom an der Ostsee. Die Gemeinde liegt an der schmalsten Stelle der länglichen Insel. Dies beschert ihm sowohl Strände am sogenannten Achterwasser, einem Mündungsbecken des Peenestroms, als auch direkt an der Ostsee. Diese Strände sind wie bei fast allen Bädern der Ostsee die Hauptattraktion, die jährlich unzählige Bade- und Wassersportgäste aus der ganzen Welt anzieht. Doch bietet Koserow seinen Gästen auch andere Sehenswürdigkeiten.

Alleine die schöne Landschaft mit seinen markanten Naturschönheiten lassen das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen. Kleine Seen und Tümpel, sowie Wäldchen und Wiesen sind charakteristisch für Usedom. Sie beherbergen zudem eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt. Die Kirche von Koserow mit sehenswertem Inneren stammt aus dem 13. Jahrhundert und bezeugt die lange Siedlungsgeschichte der Insel Usedom. Die Salzhütten am Strand bieten ein gutes Bild der Ostseefischerei, die neben den Tourismus ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig Usedoms ist. In diesen Gebäuden werden die Fische zum konservieren aufbewahrt. Der Streckelsberg erlaubt eine gute Aussicht auf das Meer.

Koserow besitzt wie die anderen Seebäder eine Seebrücke von 261 Meter Länge. Diese Stege, die so weit in das Meer hineinführen, sind typisch für Usedom. Auf dem Weg von Koserow nach Zempin liegt das ehemalige Wohnhaus von Otto Niemeyer-Holstein, eines namhaften Künstlers aus der DDR-Zeit. Heute ist darin ein Museum über ihn untergebracht.