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Wie die Insel Usedom zu ihrem Namen kam

 

Leeve Lü, ick will juch wat vertellen.

Wie die Insel zu ihrem Namen kam ist schnell erzählt, zumindestens wenn man den alten Sagen Glauben schenkt:
"In alter Zeit war sie, obwohl schon längst bewohnt, noch immer namenlos. Darum versammelten sich eines Tages alle Bewohner an einem Ort. Jeder konnte einen Vorschlag machen. Viel Gerede ging hin und her. Nur einen Namen für die Insel Usedom wusste keiner zu nennen. Schließlich sprach ein grauhaariger Alter. Hört liebe Leute. Ich will euch einen Rat geben, sonst sitzen wir hier noch lange. Das nächste Wort, das einer spricht, soll der Name unserer Insel sein. Jetzt schwiegen alle. Wie leicht konnte ein unbedachtes Wort den Namen der Insel verderben.

So saßen sie wohl eine gute Stunde angestrengt, bis einer plötzlich aufsprang und ungeduldig rief: O so dumm, dass wir keinen Namen finden. Nun war es geschehen. Hatten sie aber gehofft einen besonders schönen Namen zu bekommen, so war es nichts damit. Sie mussten sich jetzt Osodummer nennen lassen. Doch lachend fanden sie sich drein. Schließlich war das besser als gar kein Name. Und im Laufe vieler, vieler Jahre ist dann Usedom daraus geworden."

Nicht ganz so schön, aber glaubwürdig ist die ist die wissenschaftliche Erklärung:
Der Name Usedom geht auf das slawische Wort "uznam" zurück, das Mündung bedeutet. Im 12. Jahrhundert war der Name Uznam zunächste der Name einer Burg, ab Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die ganze Insel so genannt.

Pack die Badehose ein...

Auf Usedom erwartet Sie ein 42 km langer, steinfreier Sandstrand. Er fällt ganz allmählich ins Meer ab, ideal für Familien mit kleinen Kindern. In der Badesaison sind die Strände der Seebäder bewacht. Unterteilt in Textil-, FKK-, und Hundestrände findet hier jeder seinen Lieblingsstrand.
Die Badewasserqualität ist überall ausgezeichtet und wird während der Badesaison von Mitte Mai bis Mitte September regelmäßig vom Landeshygiene-Institut kontrolliert.

Die beliebten Strandkörbe gibt überall es in den Seebädern. Der Verleih erfolgt direkt am Strand durch einheimische Vermieter.
Intressante Führungen rund ums Thema Strandkorb gibt es jeden Donnerstag um 10.00 Uhr in der Strandkorbfabrik in Heringsdorf . In der ältesten Manufaktur werden seit 1925 die berühmten Strandsitzmöbel  gefertigt. Auch heute noch werden hier in Handarbeit die Strandkörbe geflochten. Wer möchte bestellt sich gleich einen Korb für den heimischen Garten.

Hinter Bansin in Richtung Ückeritz und in Koserow erheben sich die imposanten Steilküsten. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf die Ostsee und die Pommersche Bucht.

Auch auf den Seebrücken Usedoms flaniert man mit freiem Blick auf die Ostsee. Die berühmte Ahlbecker Seebrücke  feierte 1998 ihr 100-jähriges Jubiläum. Mit ihrem hölzernen Pavillion, dem roten Dach und den grünen Türmchen ist sie ein beliebtes Fotomotiv.
Die Heringsdorfer Seebrücke, die mit 508 m die längste Seebrücke Kontinentaleuropas ist, besticht durch ihre moderne Bauweise. Hier läßt es sich wunderbar shoppen und genießen. Auch Zinnowitz Seesteg hat eine Besonderheit zu bieten.

Nach stürmischen Tagen findet man an der Ostseeküste das Gold des Meeres - den Bernstein. Diese wunderschönen klaren bis undurchsichtigen gelben Schmucksteine aus fossilem Harz sind ein ganz besonderes Urlaubsmitbringsel. Leider sind Bernsteine aber nicht ganz so leicht zu finden wie die Hühnergötter - die Steine mit Loch. Hühnergötter bringen dafür aber Glück!
Auch Muscheln sind ein beliebtes Souvenier. Im Muschelmuseum auf der Seebrücke Heringsdorf sind ganz besonders schöne Stücke anzuschauen.